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Was kosten Ihnen Ihre Fehltage?

Der Krankenstand steht in keiner Bilanz. Er steht in der Lohnabrechnung, in den Überstunden der Kollegen und in den Aufträgen, die liegen bleiben. Geben Sie fünf Zahlen ein und Sie sehen, worüber Sie eigentlich sprechen.

Gerechnet wird mit den veröffentlichten Werten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin für 2024 und den Beitragssätzen 2026. Nichts davon ist geschätzt.

BAuA 2024 · Deutschland

152 €

ausgefallene Leistung kostet ein einziger Fehltag. 881,5 Millionen Fehltage ergaben 134 Milliarden Euro Produktionsausfall.

Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Datenjahr 2024. Der Rechner unten setzt Ihre eigenen Zahlen ein.

Fünf Zahlen

Ihr Haus, Ihre Summe.

Alles rechnet sofort mit, direkt in Ihrem Browser. Gespeichert wird nichts. Übertragen wird nur dann etwas, wenn Sie sich das Ergebnis unten als PDF schicken lassen.

50
1500
54.000 €
25.000 €120.000 €

Ohne Arbeitgeberanteile, die rechnet der Rechner dazu. Zum Vergleich: der mittlere Bruttojahresverdienst einer Vollzeitstelle lag 2025 bei 54.066 €.

6,5 %
0 %20 %

Anteil der geplanten Arbeitstage, der krankheitsbedingt ausfällt. Wenn Sie die Zahl nicht kennen: Ihre Lohnbuchhaltung kennt sie.

250
200260

2026 sind es je nach Bundesland 248 bis 252 Tage.

5. Ihre Branche

Setzt den Vergleichswert. Krankenstand 2024 nach Branchen, AOK.

6. Erstattung aus der U1-Umlage

Betriebe bis 30 Mitarbeitende bekommen einen Teil der Entgeltfortzahlung zurück. Gerechnet wird vorsichtig, nur auf das Bruttoentgelt.

Ein einziger Fehltag kostet Sie

…

Fortgezahltes Gehalt samt Arbeitgeberanteilen, dazu die Leistung, die an diesem Tag nicht erbracht wird.

Davon Entgeltfortzahlung…
Davon Arbeitgeberanteile…
Davon ausgefallene Leistung…
Fehltage je Mitarbeiter im Jahr…
Kosten je Mitarbeiter im Jahr…
Fehltage im ganzen Unternehmen…

Ihre Fehlzeiten kosten im Jahr

…

…

Jeder Prozentpunkt Fehlzeitenquote kostet

…

…

Gerechnet mit 21,74 % Arbeitgeberanteilen auf das fortgezahlte Entgelt und 152 € ausgefallener Leistung je Fehltag. Nicht enthalten sind Fehler, Qualitätsverluste, verlorene Aufträge und die Mehrbelastung derer, die da sind. Alles real, nichts davon seriös zu beziffern.

Über Ihre Zahlen sprechen

Ergebnis als PDF

Nur die Adresse. Mehr brauche ich nicht.

Keinen Namen, keine Firma, keine Telefonnummer, keine Position. Und was Sie oben eintragen, bestimmen Sie selbst: Runden Sie großzügig, schätzen Sie, lassen Sie den Regler einfach stehen. Der Rechner funktioniert auch mit groben Zahlen.

Eine Kopie geht an mich, damit ich Ihre Größenordnung kenne, falls Sie sich melden. Von allein schreibe ich Ihnen deswegen nicht. Gespeichert wird nichts, es gibt keine Liste und keine Datenbank, nur zwei Mails. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.

Und wenn Ihnen auch das zu viel ist: Drucken Sie das Ergebnis aus. Dann bekomme ich gar nichts, und Sie trotzdem Ihre Zahl.

Offengelegt

Woher jede Zahl kommt.

Ein Rechner, der seine Quellen nicht nennt, ist ein Werbemittel. Deshalb hier alles im Einzelnen.

Entgeltfortzahlung

Das Gehalt läuft weiter, obwohl nicht gearbeitet wird, sechs Wochen je Krankheitsfall nach § 3 Entgeltfortzahlungsgesetz. Der Rechner teilt Ihr Bruttojahresgehalt durch Ihre Arbeitstage. Zur Größenordnung: Die Arbeitgeber in Deutschland zahlten dafür 2023 zusammen 76,7 Milliarden Euro.

Arbeitgeberanteile

Auf das fortgezahlte Entgelt laufen die Sozialabgaben mit. 2026 sind das Krankenversicherung 8,75 %, Pflege 1,80 %, Rente 9,30 % und Arbeitslosenversicherung 1,30 %, zusammen 21,15 %. Dazu die Umlagen U2 mit 0,44 % und Insolvenzgeld mit 0,15 %, die der Arbeitgeber allein trägt.

Ausgefallene Leistung

Der größere Posten, und der, den keine Rechnung zeigt. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beziffert ihn für 2024 auf 152 € Produktionsausfall je Fehltag. 881,5 Millionen Fehltage ergaben 134 Milliarden Euro. Rechnet man in Bruttowertschöpfung, sind es 258 € je Tag und 227 Milliarden insgesamt. Der Rechner nimmt den vorsichtigen Wert.

Erstattung aus der U1

Betriebe bis 30 Mitarbeitende bekommen je nach gewähltem Satz zwischen 50 und 80 % der Entgeltfortzahlung zurück. Das senkt die Kosten und gehört deshalb hinein, sonst rechnet sich der Rechner reich. Die Umlage selbst zahlen Sie auf die gesamte Lohnsumme, unabhängig davon, ob jemand krank ist.

Was der Rechner bewusst nicht einrechnet

Fehler durch Vertretungen, Qualitätsverluste, Aufträge, die liegen bleiben, Überstunden der Anwesenden und die Ausfälle, die aus dieser Mehrbelastung entstehen. Das alles ist real und in vielen Häusern der größere Schaden. Nur gibt es dafür keine belastbaren Durchschnittswerte, und ich schätze nicht. Rechnen Sie Ihre Summe also als Untergrenze.

Zitierfähige Quellen: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Volkswirtschaftliche Kosten durch Arbeitsunfähigkeit, Datenjahr 2024. Wissenschaftliches Institut der AOK, Fehlzeiten-Report, Krankenstand 2024 nach Branchen. Techniker Krankenkasse, Gesundheitsreport 2026, Krankenstand 2025. Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Entgeltfortzahlung, Datenjahr 2023. Statistisches Bundesamt, Verdiensterhebung 2025. Beitragssätze 2026 nach Angaben der Krankenkassen.

Und was heißt das für Sie

Fehltage sind selten nur eine Frage der Gesundheit.

Wo Menschen gern hingehen, gehen sie häufiger hin. Ein Teil Ihrer Quote entsteht nicht im Körper, sondern in der Führung: unklare Erwartungen, fehlende Anerkennung, Konflikte, die niemand anspricht. Genau da setze ich an.

Zum Einordnen

6,5 % waren 2024 der Durchschnitt.

Die Branchen reichen von 4,5 % bei Banken und Versicherungen bis 7,4 % im Gesundheits- und Sozialwesen. Die Techniker Krankenkasse kam für 2025 auf 5,08 % und 18,5 Fehltage je Kopf. Wer deutlich darüber liegt, hat kein Pech, sondern ein Thema.

Der nächste Schritt

Worum geht es?

Ein Telefonat von zwanzig Minuten reicht meistens, um zu klären, ob ich der Richtige für die Aufgabe bin. Kostenlos, unverbindlich. Und wenn nicht, sage ich das.